100 % personalisierbare Reiseidee
Resilienz und Kulturen Kolumbiens Koloniales Erbe, urbaner Wandel und die Milde der Küste
Kolumbien - Bogotá - Villa de Leyva - Barichara - Medellín - Mompox - Cartagena
Ein Jahrhundert der Fülle
Ihre Reise
Bogotá, Villa de Leyva, Barichara, Medellín, Mompox, Cartagena … Die zahlreichen Stationen Ihrer Reiseroute spiegeln den Reichtum und die Vielfalt Kolumbiens wider. Damit Sie die Kultur und den Geist der Orte hautnah erleben, haben wir Ihren Reiseplan mit aufschlussreichen Begegnungen und Erkundungen bereichert. Jedes Mal begleitet Sie ein privater Tourguide durch das historische Viertel La Candelaria, das Goldmuseum und das Botero-Museum in Bogotá, durch die reizenden Gassen und zu den Werkstätten der Kunsthandwerker von Barichara, in eine Comuna , ein populäres und arty Viertel im Wandel, in Medellín, entlang der markanten Gebäude des beschaulichen Mompox und über das unebene Pflaster des schönen Cartagena. Bleibt noch Zeit für weitere Streifzüge oder einfach zum Nichtstun? Natürlich. Übrigens haben wir auch einige Ideen für solche Momente - Wanderrouten, Strände, Boutiquen und gute Restaurants -, die wir Ihnen gerne vorschlagen. In den ruhigeren Stunden rücken Ihre Unterkünfte in den Mittelpunkt. Wir haben sie wegen ihrer Lage, ihres Charmes und ihres Komforts ausgewählt. Die Unterkünfte ermöglichen Einblicke in die verschiedenen Formen und Epochen der kolumbianischen Architektur. Hier und da halten sie schöne Überraschungen bereit - etwa Bio-Frühstücke, Ausblicke auf die Berge, Schwimmbäder, lokales Kunsthandwerk oder fotogene Innenhöfe. Mit Ausnahme der beiden Inlandsflüge legen Sie die einzelnen Strecken im privaten Wagen mit Chauffeur zurück. Sollten Sie unterwegs Ihre Reise verlängern wollen - etwa an die Pazifikküste, auf die Insel Providencia oder ins Amazonasgebiet -, einem spontanen Wunsch nachgehen oder auf ein kleines Hindernis stossen, können Sie auf die Unterstützung unseres Concierge-Services vor Ort zählen, der während der gesamten Reise erreichbar ist.Reiseroute
Angebot 100 % anpassbar nach Ihren Wünschen
Bei Ihrer Ankunft bringt Sie ein privater Transfer bis ins historische Viertel La Candelaria, wo Sie für zwei Nächte Ihr Quartier beziehen. Das Gebäude, in dem sich Ihr Hotel befindet, hat seine ursprünglichen Merkmale - Deckenbalken und Innenhof - bewahrt, wurde jedoch sorgfältig modernisiert. Die gerade einmal zehn Zimmer sind makellos. Das Frühstück nimmt man hier ernst, und dafür sollten Sie sich Zeit nehmen: Die Speisen werden à l’assiette und à la carte serviert. Auch beim Abendessen können Sie die Kochkunst des Küchenchefs geniessen. Auffallend freundlich ist das Personal, das Sie herzlich empfängt und sich mit viel Engagement um Ihr Wohl bemüht.
Bogotá ist eine Hauptstadt voller Gegensätze und liegt auf 2600 Metern über Meer. Ihre Viertel pulsieren vor andiner Energie, während eine vielfältige Architektur das Stadtbild prägt: farbenfrohe Kolonialbauten in La Candelaria ebenso wie neuere Gebäude aus rotem Backstein. Vielerorts zeugen bemalte Fassaden von der Kreativität der Graffiti- und Wandmaler Bogotás. Auch die zeitgenössische Kunst ist im Aufwind, und Galerien gibt es mittlerweile in grosser Zahl. In der «Zona G» - das «G» steht für «gastronomisch» - reihen sich zudem innovative Restaurants aneinander. Bogotá ist eine erstaunliche Stadt, die sich unaufhörlich neu erfindet.
Auf dem Programm: La Candelaria privat. La Candelaria, das historische Zentrum der Hauptstadt, ist ein farbenfrohes Viertel mit bezaubernder Architektur im kolonialen und barocken Stil. In Begleitung eines Guides schlendert man durch dieses Gewirr aus Gassen, vorbei an kleinen Plätzen, zahlreichen Kirchen und pastellfarbenen Fassaden. Anschliessend betritt man das Goldmuseum. Seine Ausstellungen vermitteln nicht nur unverzichtbare Einblicke in die präkolumbischen Kulturen, sondern bestechen auch durch ihre hohe ästhetische Qualität - etwas, das man hinter dem eher nüchtern wirkenden Gebäude nicht unbedingt vermuten würde. Nur zehn Gehminuten entfernt besucht man ausserdem das Botero-Museum. Es ist dem berühmten kolumbianischen Künstler gewidmet, der die üppigen Rundungen seiner Figuren zu seinem Markenzeichen
gemacht hat.Nicht verpassen - Bogotá vom Cerro Monserrate aus überblicken. Wo immer man sich in Bogotá befindet, scheint die Silhouette des 3512 Meter hohen Monserrate auf die Stadt herabzublicken. Seit jeher zieht der Monserrate die Menschen in seinen Bann. Im 17. Jahrhundert wurde er sogar mit einem Heiligtum gekrönt, das später zu einer hübschen Basilika umgestaltet wurde. Hinter ihren makellos weissen Mauern verbirgt sich die Statue des «gefallenen Christus», der zahlreiche Wunder zugeschrieben werden. Der Aufstieg kann somit den Charakter einer Pilgerreise annehmen oder zu einem angenehmen Spaziergang werden, bei dem man einen 360-Grad-Blick auf die sich weit erstreckende Stadt und die Natur vor ihren Toren gewinnt. Wer sich den Aufstieg zu Fuss nicht zutraut, kann die Seilbahn nehmen.
Privater Transfer nach Villa de Leyva. Abgeschiedenheit und das Fehlen begehrter natürlicher Ressourcen können sich auf lange Sicht als Vorteil erweisen. Das gilt auch für Villa de Leyva: 400 Jahre, in denen sich der Ort nur wenig entwickelte, haben den Erhalt eines bemerkenswerten kolonialen Ensembles ermöglicht. Der grosse, gepflasterte Hauptplatz, gesäumt von weissen Gebäuden, ist exemplarisch und erinnert eindrucksvoll an die Städte der spanischen Eroberungszeit. Seine beeindruckenden Ausmasse verdankt er den logistischen Bedürfnissen der Zivilbevölkerung und des Militärs. Heute steht das Städtchen als historische Stätte unter Schutz.
Übernachtung in einem schönen, renovierten Haus in einer ruhigen Strasse, nur fünf Minuten vom Hauptplatz entfernt. Hinter der hübschen weissen Fassade liegt ein reizvoller Garten, in dem man besonders angenehm frühstücken und den Blick auf die Berge geniessen kann. Im Inneren verbindet die Einrichtung traditionelle mit zeitgemässen Elementen. Die Zimmer sind geräumig und komfortabel.
Privater Transfer nach Barichara und Bezug der Unterkunft für drei Nächte im nördlichen Teil des Ortes. Die Casa verfügt nur über wenige Zimmer und bietet ihren Gästen dadurch viel Privatsphäre. Die geschmackvoll eingerichteten, gemütlichen Zimmer gruppieren sich um einen üppig begrünten, wohltuend ruhigen Innenhof. Jeden Morgen wird ein köstliches hausgemachtes Frühstück serviert. Das Haus bietet ausserdem eine Bibliothek, einen Aussenpool und eine schöne Terrasse mit Blick auf die Cordillera de los Yariguíes.
In Barichara scheint die Zeit stillzustehen. Das 1705 gegründete Städtchen, an dem die Jungfrau Maria erschienen sein soll, verströmt einen verschlafenen, provinziellen Charme, dem man leicht verfällt.
Auf dem Programm - Barichara wie ein Einheimischer. Ihr Begleiter für den heutigen Tag ist ein Franzose, der seit mehreren Jahren in der Region lebt und in den Gemeinschaften vor Ort sowie unter den Handwerkern gut vernetzt ist. Gemeinsam mit ihnen hat er bereits mehrere Projekte verwirklicht. An seiner Seite lernen Sie die Menschen kennen, die Barichara lebendig halten: eine Keramikkünstlerin, die Sie in ihrer Galerie empfängt, einen Dachziegelhersteller, einen Architekten, der sich für den Erhalt traditioneller Gebäude einsetzt, Musiker und einen passionierten Vogelbeobachter. Unterwegs tauschen Sie sich über den Alltag in Kolumbien aus und erfahren viel Wissenswertes über die Umgebung.
Aktivitäten - Wandern auf dem Camino Real. Der alte, zur Vizekönigszeit angelegte Weg zwischen den Dörfern der Region war lange Zeit sich selbst überlassen, wurde jedoch freigelegt und wiedereröffnet. In zwei Stunden führt eine leichte Wanderung von Barichara nach Guane am Fuss der Yariguíes-Bergkette. Mit einem Guide wandert man im Schatten der Akazien durch eine berührende Landschaft. Der Weg führt an Tabakfeldern und Tabaktrockenschuppen vorbei; dabei erinnert man sich an die präkolumbianischen Ursprünge des Tabakanbaus. Aufmerksame Wanderer entdecken unterwegs vielleicht die seltene Rotbauchamazilie, einen Blauwaldsänger oder einen Rotkronenspecht. Im archäologischen und paläontologischen Museum von Guane zeugen alte Keramiken, längliche Schädel und Fossilien von den frühen und frühesten Epochen Santanders.
Privater Transfer zum Flughafen Bucaramanga und ein kurzer Flug nach Medellín. Nach der Ankunft geht es mit einem weiteren Transfer zu einer besonderen Unterkunft, in der Sie zwei Nächte verbringen - irgendwo zwischen Gästehaus und Hotel. Die Atmosphäre ist familiär, der Service aufmerksam. Die Einrichtung ist wunderschön: Naturfasern, Körbe und allerlei Flechtwerk kommen hier in Hülle und Fülle zum Einsatz. An den Wänden leuchten zarte, beruhigende Farbtöne. Einige ältere Elemente - etwa die Fliesen und Möbel - treffen auf zeitgenössische Spiegel und Leuchten sowie auf Kunst und Kunsthandwerk aus der Region. Hier zeigt sich ein zeitgemässes Kolumbien - weit entfernt von so manchem Klischee. Auch im Restaurant setzt sich dieses Bild fort: Das Café versprüht den Charme eines französischen Bistros. Serviert werden reichhaltige Frühstücke und internationale Gerichte. Und das alles in El Poblado, einem der angenehmsten und lebhaftesten Viertel Medellíns.
Sozialer Frieden, Stadtraum, Kunst ... Kolumbien befindet sich in vielen Bereichen im Wandel. Medellín ist dafür wohl das eindrucksvollste Beispiel. Noch vor rund zwanzig Jahren galt die Stadt als eine der gefährlichsten der Welt. Heute steht sie für eine sozial nachhaltige Entwicklung. In Sachen Mode, Design und Lifestyle gibt die Stadt des «ewigen Frühlings» mittlerweile in allen Bereichen den Ton an.
Auf dem Programm: ein Tag rund um das neue Medellín. Aus den Jahren der Gewalt in den 1980er- und 1990er-Jahren hat die Stadt ihre Lehren gezogen. Medellín findet zu neuer Dynamik: mit besserer Mobilität, der Anbindung der ärmeren Viertel an die verschiedenen Verkehrs- und Kommunikationsnetze sowie einer ökologischen und kulturellen Politik und intensiver Forschung. Diesen Wandel versteht man besser bei einem Besuch in der Comuna Manrique, wo ein gross angelegtes Kunstprojekt das Gesicht des Viertels neu gestaltet. In Begleitung eines ortskundigen Guides geht es anschliessend ins historische Zentrum. Dabei führt der Weg unter anderem über die Plaza Fernando Botero, benannt nach dem berühmten, aus Medellín stammenden Künstler.
Nicht verpassen - La Casa de la Memoria. Bei den Einwohnern Medellíns stösst es nicht gerade auf Wohlwollen, wenn man seine Faszination für die Taten Pablo Escobars offen zeigt. Denn Kolumbien - und insbesondere die von Gewalt gezeichnete Region Antioquia - will nach vorn blicken. Das Museum Casa de la Memoria leistet in diesem Sinne einen wunderbaren Beitrag zur unverzichtbaren Erinnerungsarbeit. Für ausländische Besucher ist es zudem ein äusserst lehrreicher Ort: Anhand von Fotografien sowie interaktiven und audiovisuellen Elementen werden die verschiedenen Episoden der Gewalt erklärt. Eine bewegende Ausstellung, die viel über die komplexe Geschichte Kolumbiens vermittelt. Wenn man schon im Viertel ist, lohnt sich ein Spaziergang zur Placita de Flórez. Dort öffnete die erste überdachte Markthalle Kolumbiens ihre Türen. In der farbenfrohen Kulisse kann man schöne Alltagsszenen ganz unmittelbar miterleben.
Ein privater Transfer bringt uns zum Flughafen, von dort geht es mit einem kurzen Flug nach Mompox am Ufer des Río Magdalena. Für zwei Nächte beziehen wir ein koloniales Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert im Herzen der Altstadt. Das elegante Gebäude mit seinen weissen Mauern und Ziegeldächern wurde behutsam in ein kleines Hotel umgewandelt und hat seinen Charme vergangener Zeiten bewahrt. Die sieben Zimmer liegen rund um einen üppig begrünten Innenhof. Sie sind angenehm kühl, schlicht eingerichtet und strahlen eine wunderbar zeitlose Ästhetik aus. In einem zweiten Innenhof hinter dem Haus liegt ein schöner Pool, gesäumt von Liegestühlen.
Auf dem Programm: ein privater Besuch in Mompox. Santa Cruz de Mompox wurde 1540 vom Konquistador Alonso de Heredia gegründet. Einst verdankte Mompox seinen Wohlstand seiner strategischen Lage am Río Magdalena, der damals eine wichtige Handelsroute zwischen dem Landesinneren und dem Meer war. Nach dem Niedergang des Flusshandels im 19. Jahrhundert geriet die Stadt in einen Dornröschenschlaf. Heute gehört Mompox zum UNESCO-Welterbe und ist für seine aussergewöhnlich gut erhaltene koloniale Architektur bekannt. Während des Rundgangs entdeckt man die markanten Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter die Kirche San Francisco, den Freiheitsplatz und das Haus des Dichters Candelario Obeso, der zu den bedeutendsten literarischen Persönlichkeiten des Landes zählt.
Optional - Atelier bei einem auf Filigrantechnik spezialisierten Goldschmied, privat.
Privater Transfer zum Flughafen und Flug nach Cartagena. Anschliessend erfolgt ein weiterer Transfer, und Sie richten sich für zwei Nächte im Viertel San Diego, mitten in der Altstadt, ein. Das Gebäude besticht durch eine elegante Architektur ganz im Stil des 18. Jahrhunderts, die Zimmer besitzen einen unverkennbaren kolonialen Charme. In einigen kommt rohes Mauerwerk zum Vorschein, andere haben freiliegende Balken. Den Gästen stehen Terrassen im Freien und von Kletterpflanzen beschattete Innenhöfe zur Verfügung. Inmitten eines Patios liegt ein reizvoller Pool. Ein weiterer, erhöht gelegener Pool bietet einen Blick über die Ziegeldächer der Stadt. Das Restaurant wiederum lädt in einem kleinen, geschützten Innenhof dazu ein, lokale Spezialitäten zu probieren. Nur wenige Strassen entfernt liegen der Uhrturm und das Haus von Gabriel García Márquez.
Auf dem Programm: private Besichtigung der historischen Altstadt. Cartagena versprüht karibisches Lebensgefühl; das ganzjährig milde Klima sorgt für eine festliche Atmosphäre. Die 1533 gegründete Stadt ist an ihrer kolonialen Architektur erkennbar, blickt auf eine reiche Geschichte zurück und ist bis heute ein Symbol für Wohlstand und Unabhängigkeit. Oft wird Cartagena als Zwillingsschwester Havannas bezeichnet - auch wenn sie im Gegensatz zur kubanischen Hauptstadt vollständig restauriert wurde. Lange Zeit war sie ein bedeutender spanischer Hafen in Südamerika. Davon zeugen bis heute eindrucksvoll die imposanten Festungen San Felipe de Barajas und San Fernando de Bocachica aus dem 18. Jahrhundert, an denen sich Freibeuter und Piraten die Zähne ausbissen. Einst wohlhabend, bis heute. Auch Cartagenas religiöse Geschichte lässt sich auf Schritt und Tritt verfolgen - von der Kathedrale Santa Catalina de Alejandría aus dem 17. Jahrhundert über die Iglesia de San Pedro Claver, die dem Apostel der afrikanischen Sklaven gewidmet ist, bis zum Inquisitionspalast aus dem 18. Jahrhundert. Mit einem Guide erkunden Sie all dies sowie einige Museen.
Nicht verpassen - Getsemani, ein herrlich bohèmes Viertel mit bunten Gassen, charmanten Kolonialhäusern und zahlreichen Wandgemälden. Kein Wunder, dass sich Künstler hier frei ausdrücken: Getsemani ist ein historischer Ort des Protests, der Revolution und der alternativen Kultur. Im Zentrum des Viertels liegt die schöne Plaza Trinidad, auf der immer viel Leben herrscht. Zwischen Getsemani und der historischen Altstadt sollten Sie sich auch den Centenario-Park nicht entgehen lassen. In dieser hübschen kleinen Grünanlage haben Faultiere, Affen und Leguane ein neues Zuhause gefunden, die aus dem illegalen Tierhandel gerettet wurden.
Am späten Nachmittag erfolgt der private Transfer zum Flughafen und der internationale Rückflug. Nacht an Bord, Ankunft am nächsten Tag.
À la Carte
Dieser Reisevorschlag kann bis ins kleinste Detail angepasst werden: Dauer, Etappen, Inhalt. Es gibt auch ein Menü mit „à la carte“-Erlebnissen, um die Reise nach Ihren Wünschen zu gestalten.
Die Umgebung von Villa de Leyva
Bei dieser Führung mit einem Experten stehen insbesondere das Museum El Fósil, der archäologische Park von Monquirá und das Kloster Ecce Homo im Mittelpunkt. Das Museum beherbergt das Skelett eines acht Meter langen Kronosaurus, eines Pliosauriers, der die Meeresfauna der Unterkreide in Angst und Schrecken versetzte. Die Gräber und aufgerichteten Steine im archäologischen Park von Monquirá lassen Archäologen auf eine präkolumbianische Kultstätte schliessen, an der Reinigungsrituale und astronomische Beobachtungen stattfanden. Das Kloster schliesslich wurde im 17. Jahrhundert von den Dominikanern erbaut. Die Kirche, der Kreuzgang und der dazugehörige Garten strahlen eine stille Ausgewogenheit aus. Sie lassen auf ein religiöses Leben schliessen, das die anfängliche Gewalt hinter sich gelassen hatte.Workshop mit einem auf Filigranarbeiten spezialisierten Juwelier aus Mompox
Die Kunsthandwerker von Mompox sind die Hüter der Filigrankunst, einer uralten, von arabischen Goldschmieden überlieferten Tradition, die durch iberische Kolonisten nach Kolumbien gelangte. Dieses Atelier bietet Gelegenheit, die Filigrantechnik kennenzulernen: Gold- und Silberdrähte werden miteinander verflochten, verlötet und zu besonders feinen Schmuckstücken verarbeitet. Ausserdem kann man sich mit einem Kunsthandwerker aus der Region austauschen.Mit ein paar Tagen mehr: die Kolonialstädte Salento, Filandia, Jericó oder Jardín
Im Schutz der Anden haben andere kleine Kolonialstädte ihr architektonisches Erbe mit Bravour bewahrt. Unter ihnen haben Salento, Filandia, Jericó und Jardín einen ganz eigenen Charme. Das malerische, hoch gelegene Dorf Salento hebt sich mit seinen bunten Fassaden vor den grünen Bergen des Quindío ab. Für sein Kunsthandwerk bekannt, bietet es auch einen herrlichen Blick auf das Cocora-Tal, dessen Landschaft von den charakteristischen Silhouetten der endemischen Wachspalmen geprägt ist, die scheinbar den Himmel berühren wollen. Rund zwanzig Kilometer entfernt bezaubert auch Filandia mit seinen charmanten Kolonialhäusern und ihren farbenfrohen Balkonen sowie seinem stets belebten Hauptplatz, an dem man stundenlang beobachten könnte, wie das Leben seinen Lauf nimmt. Im Departamento Antioquia liegt Jardín, eingebettet in ein schönes Tal, und wirkt wie ein Karneval, der kein Ende nimmt. Kein Wunder: Farbe ist hier allgegenwärtig - von den Sonnenschirmen und Stühlen auf den Terrassen bis zu den Türen der Gebäude, die die gepflasterten, schachbrettartig angelegten Strassen säumen - eine Folge des spanischen Erbes. In Jericó schliesslich steht das Handwerk im Mittelpunkt: Die zahlreichen Werkstätten am Hauptplatz sind auf die Herstellung des Guarniel, einer traditionellen Ledertasche, die hier erfunden wurde, spezialisiert. Auch die religiöse Architektur ist bemerkenswert: Das Dorf beherbergt nicht weniger als … sechzehn Kirchen!
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